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Mittwoch, 12. September 2012

Keine Rast

Da heute wieder Mittwoch ist, kommt ein Lebenskunst-Post. Dieses mal ein Gedicht von Hermann Hesse. Ich liebe Hermann Hesse's Bücher, Gedanken und Gedichte. Sie regen einem zum nachdenken an. Mein Lieblingsbuch von ihm ist Siddhartha. Kann das Buch jedem weiterempfehlen, der sich Gedanken um das Leben und den Sinn dahinter macht.

Das Gedicht "keine Rast" gefällt mir besonders von ihm, es passt so gut zu mir und meinem Leben, weil sobald mein Alltag anfängt eintönig und ruhiger zu werden, sehne ich mich sofort nach Action. Ich bin einfach ein Mensch, der nicht still stehen kann und bei dem immer viel passieren muss..


Seele, banger Vogel du,
Immer wieder musst du fragen:
Wann nach so viel wilden Tagen
Kommt der Friede, kommt die Ruh?

O ich weiß: kaum haben wir
Unterm Boden stille Tage,
Wird vor Sehnsucht dir
Jeder liebe Tag zur Plage.

Und du wirst, geborgen kaum,
Dich um neue Leiden mühen
Und voll Ungeduld den Raum
Als der jüngste Stern durchglühen.

Hermann Hesse

Ich hoffe, ihr findet diesen Post jetzt nicht zu langweilig und wenn doch kann ich jetzt auch nichts dran ändern:D
Also, ich muss mich jetzt mal richten, denn heute Abend gehe ich ein bisschen feiern!
Schönen Abend ihr alle!
Ç.

Mittwoch, 5. September 2012

Ausstrahlung


Der Mensch ist, was er denkt. Was er denkt, strahlt er aus. Was er ausstrahlt, zieht er an.

Heute geht es um das Thema Ausstrahlung. Etwas, das meiner Meinung nach sehr wichtig ist und worauf ich persönlich bei anderen Menschen zu erst achte.
Ausstrahlung hat in erster Linie nichts mit dem Aussehen zu tun. Man muss weder besonders schön sein, noch eine wahnsinnig tolle Figur haben. Vielmehr liegt es daran wie man sich innerlich fühlt, was man denkt und wie die Einstellung zu sich selber und zum Leben allgemein ist. Das heißt, man muss sich erst mal selber kennen und einschätzen können. Seine Stärken bewusst einsetzen-und an seinen Schwächen entweder arbeiten oder sie so annehmen, wie sie sind. Man sollte sich selbst so akzeptieren, wie man ist und mit sich und seinem Körper im Reinen sein. Denn das hat unmittelbar Einfluss auf die Ausstrahlung. Wer wirkt anziehender? Ein Mensch mit gebückter Haltung und gesenktem Kopf oder ein Mensch, der aufrecht geht und steht, einer der geradeaus blickt und am besten noch ein Lächeln auf dem Gesicht hat?
Die Frage ist nicht wirklich schwer zu beantworten oder?:)

Wichtig ist auch die Grundhaltung zum Leben. Wer mit sich und seinem Leben zufrieden ist, die Schönen Seiten des Lebens genießt, strahlt automatisch Lebensfreude aus. Diese Lebensfreude wirkt auf andere Menschen so anziehend, dass man immer und überall sofort auffällt. Also POSITIV DENKEN!
Natürlich fällt es vielen schwer diese Zufriedenheit zu empfinden, aber anstatt immer nur rumzujammern und eine negative Haltung zu sich selbst oder zum Leben einzunehmen, sollte man versuchen etwas an sich oder seinem Leben zu verändern. 
Wisst ihr eigentlich was ein LÄCHELN für eine riesengroße Wirkung erzielen kann? Ein Lächeln kann anstecken, ein Lächeln kann Freude bereiten, ein Lächeln kann sogar dafür sorgen, dass jemand sich in einen "verliebt". Ein Lächeln kann wirklich Wunder vollbringen. Das nur mal am Rande..:)

Eine positive Ausstrahlung kann JEDER haben, man muss nur an seiner Einstellung und Denkweise arbeiten. Leicht gesagt, aber wie wär's mal damit anzufangen, statt zu nörgeln? Wer das Leben schätzt und es als Geschenk sieht, wird sich immer glücklicher und zufriedener fühlen, als derjenige, der es sich immerzu selbst schwer macht und die Momente des Glücks nicht auskostet.
In diesem Sinne einen schönen Abend:)
Ç. 

Mittwoch, 29. August 2012

Innere Ruhe


„Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts, und er verwirft auch nichts.“ Buddha

Vorgestern hatte ich, wie bereits erwähnt meinen ersten Tag im Meditationskurs. Viele können sich darunter nichts vorstellen und wundern sich, dass es dafür extra einen Kurs gibt. Ja, meditieren will gelernt sein! So einfach wie man sich das denkt, ist es nämlich nicht. Man lernt sich von seinen Gedanken zu befreien und an nichts mehr zu denken. Das ist gar nicht so einfach, weil man ständig an irgendwelche Sachen denkt. Durchs meditieren versucht man im Hier und Jetzt anzukommen, zu sich selbst und zu seiner inneren Ruhe zu finden. Viele finden das absurd und albern, aber mir gefällt diese Idee am Tag und sei es auch nur für 10-15 Minuten, innerlich ganz ruhig zu werden und sich nicht von äußerlichen Stress- und Störfaktoren beeinflussen zu lassen. 
Durch Bücher von Hermann Hesse, insbesondere durch Siddharta wurde meine Leidenschaft fürs meditieren entfacht. Der Moment absoluter Ruhe und Befreiung von allen Gedanken ist zu einer fixen Idee geworden, dass ich mich direkt zu dem Kurs angemeldet habe. 
Denn wenn man in sich selber ruht und zu sich selbst findet, dann ist man auch im Alltag viel gelassener und lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen.
Da ich persönlich ein ziemlich ungeduldiger Mensch bin und unbedingt an dieser Schwäche arbeiten will, schien dies für mich der passende Weg zu sein. Wer die innere Ruhe gefunden hat, hat eine selbstbeherrschte Gelassenheit und kann somit die Fassung auch in Situationen bewahren, in denen der Geduldsfaden reißt und man am liebsten ausrasten würde.
Auch vor dem jetzigen Kurs habe ich es schon ein paar mal selbst versucht meinen Kopf von gegenwärtigen Gedanken zu befreien und zu meditieren, das war so beruhigend, dass ich mehr davon erfahren wollte. Vor 3 Jahren habe ich auch mal einen Yoga Kurs gemacht, was mir auch besonders gut zugesagt hatte. Ich weiß gar nicht warum ich damit aufgehört habe, wahrscheinlich weil die Kurse immer so teuer sind. Aber zum Glück gibt es ja so etwas wie Hochschulsport;) Im kommenden Semester werde ich mich noch zusätzlich für einen Yoga Kurs einschreiben. 


Haltet ihr das Ganze für Zeitverschwendung oder habt ihr selber schon Erfahrungen in diesem Gebiet gesammelt? Erzählt mal:)

Ich werde mich jetzt ganz meiner neuen Bettlektüre hingeben und lesen bis ich müde werde!
Gute Nacht ihr Lieben!
Ç.  

Donnerstag, 23. August 2012

GLÜCK


Die Glücksforschung definiert Glück folgendermaßen:
„Glücklich ist, wer zufrieden ist und mehr angenehme als unangenehme Gefühle hat.“

Ich danke euch erst mal für eure Teilnahme an meinem 1. Gewinnspiel und für eure kreativen Beiträge zum Thema „Glück“. Eure ganzen Einfälle durchzulesen hat einen richtig zum nachdenken gebracht und einem ein Lächeln ins Gesicht gezaubert! Es war wirklich keine leichte Entscheidung den Gewinner unter all den kreativen Köpfen und schönen Kommentaren auszumachen, aber nach langem Hin und Her habe ich mich entschieden. The winner is… TROMMELWIRBEL… : Anna Nikabu!!
"Oh, warum das Leben schön ist und was mich glücklich macht!?Da gibt es so unheimlich viele Gründe!
Mich macht es besonders grücklich, wenn ich sehe, dass ich mit Kleinigkeiten andere Menschen glücklich machen kann. Kleine Kinder, die sich riesig über kleine Dinge freuen, oder ein nettes "hallo", das jemand anderem den Tag versüßt. Einfach durch solche Kleinigkeiten sehe ich jeden Tag wieder, wie schön es eigentlich ist zu leben und wie schön es ist, mit anderen gemeinsam zu leben und ein Teil ihres Lebens zu sein!
Das ist ein ganz tolles Gewinnspiel und ich find es sehr schön, dass du diese Frage gestellt hast. Es ist schön sich alles hier durchzulesen!Da wird man sofort glücklich! :-)
ich würde gern an deinem Gewinnspiel teilnehmen und hoffe,dass ich ein wenig Glück habe! :-)
Liebste Grüße
 Anna" 

Herzlichen Glückwunsch! Ich werde mich zwecks deine Adresse bei dir per Mail melden und dann kriegst du das Paket zugeschickt:)

So und jetzt kommen wir zu meinem heutigen Beitrag.
Was bedeutet Glück für mich?
Glück ist für mich (wie für viele von euch auch) in den kleinen Dingen des Lebens zu finden.
Wenn nach vielen trüben Tagen endlich mal wieder die Sonne scheint und alle rausströmen um das zu genießen.
Wenn es regnet, ich in meinem kuscheligen Bett liege und den Regentropfen lauschen kann, die ans Fenster prasseln.
Wenn ich einmal am Tag herzhaft lachen kann, so dass sich die Balken biegen und ich Tränen bekomme.
Wenn ich ein tiefgründiges Gespräch mit jemandem führe und sich dadurch meine Sichtweise erweitert.
Wenn ich jemand zum lächeln bringe oder andersrum.
Wenn mir eine fremde Person ein Kompliment macht oder andersrum.
Wenn ich für meine Mühen belohnt und anerkannt werde.
Wenn ich merke, dass ich an einem bestimmten Moment am richtigen Ort bin.
Wenn ich mich neben einer Person wohl fühle.
Wenn ich in mich gehe und merke, wie dankbar ich für dieses Leben bin.

Leute, ich könnte so vieles mehr aufzählen..
Alle negativen wie auch positiven Erfahrungen machen das Leben lebenswert. Durch die schlechten Zeiten und die schlechten Tage lernt man die guten erst richtig zu schätzen. Man fällt hin und steht wieder auf. Vor allem Kinder kennen das Hinfall-Aufsteh-Prinzip am besten. Sie fallen beim rennen hin, verletzen sich und stehen trotzdem wieder auf und rennen weiter.
Wisst ihr noch, als ihr kleine Kinder wart und euch schon eine Kugel Eis oder ein Ausflug zum Spielplatz glücklich gemacht hat? Je älter man wird, sammelt man mehr Erfahrungen, gute wie schlechte. Das Ende der 1. Liebe, der Verlust eines nahestehenden Menschen, Misserfolge in der Schule, im Studium oder im Berufsleben u.s.w. Viele lassen sich leider von ihren schlechten Erfahrungen runterziehen. Es ist gut und richtig zu leiden, es gehört zum Leben dazu. Aber man muss versuchen irgendwann damit aufzuhören und weiterzumachen und nicht alles negativ zu sehen. Das Glas sollte halbvoll- und nicht halbleer sein.
Man sollte versuchen wie in frühen Kindertagen in kleinen Dingen sein Glück zu finden. Es finden, nicht suchen.
Glück bedeutet nicht Reichtum. Glück bedeutet nicht Status. Glück bedeutet nicht Schönheit.
Glück bedeutet Zufriedenheit. Zufrieden zu sein mit dem was man hat, zu schätzen was man hat. Dass man dieses Leben hat. Dankbar sein. Jeden Tag. Und jeden Tag das beste aus seinem Leben machen. 86400 Sekunden. Mehr hat man nicht.


Ç.

Mittwoch, 8. August 2012

Karma


What goes around comes back around?

Wie ich letzte Woche angekündigt hatte, kommt jetzt jeden Mittwoch ein Beitrag zum Thema "Lebenskunst".In diesen Beiträgen wird es um verschiedene Bereiche des Lebens und des Alltags gehen. Ab und zu kommen vielleicht auch Auszüge aus schönen, philosophischen Büchern oder nachdenkliche Gedichte. Ich will mich noch nicht genau festlegen, aber es werden aufjedenfall Beiträge sein, über die man nachdenken kann. Heute geht es um Karma.
Laut dem Buddhismus durchlebt die Seele viele Leben, das heißt es gibt einen ewigen Kreislauf von Wiedergeburten. Der Buddhismus ist die einzige Religion, die nicht an einen Gott glaubt. Demnach ist jeder Mensch selbst für sein Tun und Handeln verantwortlich. Karma ist daher die Anhäufung dessen, was man Gutes bzw. Schlechtes in seinem Leben getan hat.
Ursache- Wirkungs Prinzip also. Eine Aktion ruft eine Reaktion hervor, d.h auf jede Aktion folgt eine Reaktion, die mit der selben Intensität zu einem zurückkehrt. Gutes Handeln= gutes Karma, schlechtes Handeln= schlechtes Karma.
Jede gute, aber auch jede schlechte Handlung hat Folgen, die nicht nur im jetzigen, sondern auch in den nächsten Leben Auswirkungen auf das jeweilige Schicksal eines Menschen haben kann.
Letztlich ist die Idee den ewigen Kreislauf der Wiedergeburten (Samsara) zu überwinden und ins Nirwana zu gelangen.
Wie findet ihr den Gedanken von Wiedergeburt oder viel mehr von Karma? Glaubt ihr, dass da was wahres dran ist?

Ich habe letztens mit einem Freund über dieses Thema geredet oder eher geschrieben und er hatte folgende Ansicht dazu:
"Also ich selbst glaube nicht an die Wiedergeburt. Aber Karma ist für mich die Widerspiegelung jeder Handlung von einem und das schöne aber manchmal auch negative daran ist, dass dein Handeln eine Folge mit sich bringt. Quasi ein Spiegel zu einem selbst. Ein Beispiel, dass sich in meine Lebensweise eingeprägt hat, ist die Willenskraft. Psychisch will ich eine Sache unbedingt erreichen, ich will dass es geschieht, aber ich will es nicht kurzzeitig, sondern über eine längere Zeit hinweg, ein andauernder Gedanke also. Physisch leiste ich was dafür und ich warte geduldig und irgendwann wird die Folge dieser Handlung das sein was ich gewollt habe, aber handle ich falsch oder ist mein Wille zu schwach, so wird sich das dann auch widerspiegeln, in dem ich es nicht erreiche."


Ich sehe das so ziemlich genau so wie er. Wenn man etwas unbedingt erreichen will und ständig seine Gedanken darauf abzielt und der Wille unglaublich stark ist, so wird das Universum dafür sorgen, dass man seinen Willen durchsetzen und sein Ziel erreichen kann.
Man muss also nur stark genug WOLLEN, seine Handlungen demnach ausrichten und geduldig sein.
Setzt euch Ziele in eurem Leben,die ihr mit eurem eisernen Willen erreichen könnt. Denkt positiv und ihr könnt so ziemlich alles schaffen.

In diesem Sinne einen schönen Mittwoch noch!
Ich gehe jetzt mit meiner Freundin ins Kino- "Ted" wird angeschaut. Habt ihr den schon gesehen?:)
Hugs
Ç. 




Mittwoch, 1. August 2012

Leserbrief

Hey Cici, 

mein Name ist L. und ich möchte mich bei dir für deinen Blog bedanken.

Seit langer Zeit bin ich ein Fan und stiller Mitleser von Mode-Blogs (still, da ich keine offizielle Leserin bin und auch nicht in eurer sozusagennen Statistik auftauche). Nun war ich sehr aktiv, hatte viele Blogs, die ich mir regelmäßig und sehr gerne anschaute, durchlas und mich an ihnen erfeute. Von diesen ehemals zahlreichen Blogs sind genau 0 übrig geblieben. 
Ja, genau 0.
Wie sich Menschen entwickeln, so entwickelten sich auch ihre Blogs. Keine schockierende Tatsache, aber die Persönlichkeit zerfällt, die Inspiration vergeht.... ich hatte keinen Spaß mehr an Blogs, an keinem einzigen. So sehr ich auch nach einem guten Blog suchte, egal was ich anklickte...nein, rein gar nichts. Schlechte Aufmachung, schlechte Fotos, keine guten Texte und vor allem: 
Null Persönlichkeit, nichts Eigenes, nichts Bedeutsames, nichts Schönes, woran man sich auch als Leserin erfreuen könnte.
Und dann, ganz durch Zufall (wenn du es genauer wissen möchtest, durch diese Seite hier: http://blog-zug.com/), kam ich auf deinen Blog. Wieso ich genau deinen anklickte, statt der zig anderen? Ich weiss nicht, vielleicht war die Aufmachung ansprechend genug, aber ich tat es und das ist auch der Grund weshalb ich dir einen sinnlosen, langen Text schreibe. 
Weil ich dir, als fremde und absolut unbedeutende Person, danken möchte.
Danke, dass ich endlich wieder einen Blog anschaue, der nicht nur anspruchvoll, eigen und erfrischend ist, sondern auch deinen sicheren und guten Stil aufzeigt und auch deine durchaus interessanten Beiträge beinhaltet.
Du strahlst so viel Gutes aus, so viel Herzlichkeit und Lieblichkeit. Du bist richtig süß, aber dennoch keine Frau, die man nur auf ihre Niedlichkeit reduzieren kann, sondern auch das Selbstbewusstsein, die Stärke und Intelligenz erkennt. Du bist sehr stilsicher, mir hat bis jetzt jedes Outfit unheimlich gut gefallen und ich kann nicht sagen, was mir denn am besten gefällt.
So ein Blog wie deiner es ist, sollte wirklich viel mehr Leser haben, sollte viel mehr Anerkennung und Wertschätzung gewinnen.
So viele Blogs ich auch gesehen haben mag, so viel Zeit ich auch in ihnen investiert haben mag, keiner war es mir je wert auch nur einen einzigen Text zu schreiben (ich bin jetzt keine Königin, die euch Bloggern die Ehre erweist haha), aber mich hat dein Blog, den ich auch erst seit zwei Tagen kenne, so sehr angesprochen, dass ich mir dachte "Ihr musst du unbedingt schreiben, lass sie deine Gedanken wissen!". Ich denke als Blogger freut man sich auf Rückmeldung, deswegen auch mein Dankeschön und mein Wunsch für ganz viele weitere großartige Beiträge.

Keinesfalls erhoffe oder erbitte ich eine Antwort hierauf. Das dient lediglich als Danke und Rückmeldung :) !

Viele liebe Grüße
L.



Auch hier noch mal ein ganz großes Dankeschön für diese lieben Zeilen, die mich noch mehr darin ermutigt haben weiterzumachen und mir zeigen, dass meine Mühen sich lohnen.
Dieser Text hat mir bewusst gemacht, dass es wirklich Leser da draußen gibt, die meinen Blog mit großem und uneigennützigen Interesse verfolgen. Und solange es auch nur ein einziger Leser ist, der von meinen Beiträgen inspiriert wird, werde ich nicht aufhören zu bloggen. Danke!



Im übrigen gibt es ab jetzt jeden Mittwoch einen Beitrag zum Thema "Lebenskunst". Ich werde die Texte selber schreiben und euch damit versuchen zum nachdenken zu bringen. Es wird um alle möglichen Bereiche des Lebens gehen und darum den Alltag leichter zu meistern. Ich hatte vor 2-3 Monaten mal einen Beitrag zum Thema Selbstbewusstsein gemacht, bei dem ich sehr viel positives Feedback bekommen hatte. In dieser Art sollen auch die folgenden Beiträge Mittwochs aussehen: klick
Ich bin gespannt, wie das bei euch ankommen wird!:)
Ç.





Dienstag, 8. Mai 2012

SELBSTBEWUSST durch's Leben!

Hallo ihr Lieben!
Zunächst einmal wollte ich anmerken, dass mein Blog heute genau 1 Monat alt ist:D
über 10800 Klicks...
über 680 Kommentare...
über 50 Leser...

WOW! Ich danke jedem einzelnen Leser, der meinen Blog interessant genug fand um ihn zu abonnieren und allen, die so eifrig kommentieren. Ich hätte das nie,nie,nie erwartet:) THANKS!

Heute kommt mal ein etwas anderer Post von mir, ich hoffe es ist interessant genug:)

Der einleitende Satz:
„In order to be irreplaceable one must always be different. — Coco Chanel 


Selbstbewusstsein. Ein Thema, dass das ganze Leben mitbestimmt. Die einen haben es, die anderen brauchen es. Jeder kann es haben, jeder kann es erlernen, dafür ist es nie zu spät. Natürlich ist es leichter von Klein auf selbstbewusst aufzuwachsen, gerade in der Pubertät ist es wichtig eine harte Schale aufzubauen, um sich nicht unterkriegen zu lassen.
Doch was ist Selbstbewusstsein überhaupt? Und wie kann man es erlernen, wenn man es selber nicht in großer Portion besitzt?
Ich bin gewiss keine Psychologin oder sonst was, aber ich kann versuchen euch dieses Thema etwas näher zu bringen, denn an Selbstbewusstsein mangelt es mir bestimmt nicht.

Selbstbewusste Menschen schreiten durchs Leben, immer ihren Zielen und Träumen hinterher, ziehen an was sie wollen, sagen was sie wollen, machen was sie wollen, ohne darüber nachzudenken, was andere davon halten. Oder ohne sich von ihrem Weg abbringen zu lassen. Sie ziehen ihr Ding durch, sind entscheidungsfreudig und zielstrebig und brauchen nicht die Anerkennung von Anderen, weil sie selber wissen, wer sie sind und wie sie sind.
Die Meinung und negativen Kommentare anderer interessieren sie nicht, im Gegenteil sie prallen an ihnen ab.

Wenn ihr Selbstbewusstsein erlangen wollt, dann müsst ihr anfangen an eurer Einstellung zu arbeiten. Haltet euch von Dingen, Erinnerungen oder Menschen fern, die euch daran hindern selbstbewusst durchs Leben zu gehen. Denkt nicht an Fehler und Misserfolge aus der Vergangenheit, weil dadurch sinkt euer Selbstbewusstsein.
Denkt an eure Stärken. Was könnt ihr besonders gut? Denkt an Erfolge und positive Dinge, die ihr früher schon erreicht habt. Haltet euch daran fest! Beurteilt euch, lobt euch, wenn ihr etwas gutes erreicht habt. Geht Risiken ein, ihr werdet überrascht von euch sein. Umgebt euch mit Menschen, die euch gut tun, die euch zum Lachen bringen, bei denen ihr ihr selbst sein könnt und haltet euch von denjenigen fern, die euch mit runterziehen, die immer schlecht gelaunt sind und eine negative Haltung zum Leben haben.
Wichtig ist auch die Körpersprache und –haltung. Wer gebückt, mit schlaffen Schultern und den Kopf gesenkt durch die Gegend marschiert schreit förmlich „ICH BIN NICHT SELBSTBEWUSST. BEACHTET MICH NICHT“. Übt an eurer Haltung, steht aufrecht, Kopf hoch, LÄCHELT!
Ihr könnt auch Yoga oder Pilates machen, das hilft enorm für ein gesundes Körperbewusstsein und eine schöne Haltung. Die Haltung und Körpersprache sind der Erste Eindruck, den man von einem Menschen hat. Und eine zweite Chance für einen ersten Eindruck bekommt man nicht, also üben,üben,üben!

Der größte Killer von Selbstbewusstsein ist die ANGST. Angst vor dem Allein sein. Angst davor abgewiesen zu werden. Angst von Anderen nicht anerkannt zu werden. Angst vor Unbekanntem. Angst vor Verlust von Menschen, die man liebt. Angst vor dem Versagen.
Doch jede Angst kann mit Mühe überwunden werden. Glaubt daran.

Wenn ihr Angst vor Zurückweisung habt, dann ist es mit der Angst allein dazustehen verbunden. Diese Angst lässt euch nicht sagen, was ihr wollt und was ihr denkt. Stattdessen passt ihr euch den Meinungen und dem Kleidungsstil anderer an und gebt eure Individualität auf. Wenn ihr immer nur daran denkt, was andere von euch denken, beschäftigt ihr euch mehr damit, statt euch damit zu beschäftigen was IHR SELBST denkt.
Deswegen: Seid ihr selbst, sagt eure Meinung, lasst euch nicht unterkriegen! Falls eure Meinung und eure Persönlichkeit nicht akzeptiert wird, haltet euch fern von diesen Leuten. Sie bringen euch nicht weiter in eurem Leben. 

Wenn ihr Angst vorm Versagen habt, oder bereits versagt habt, nutzt diese Erfahrung um entschlossener und ehrgeiziger zu werden. Sieht es als Chance aus euren Fehlern zu lernen. Jeder erfolgreiche Mensch hat mindestens 1 mal im Leben versagt, der Unterschied zu ihm ist nur, dass er nicht aufgegeben hat! Glaubt an euch, glaubt daran, dass ihr es beim nächsten mal besser schaffen könnt. Lasst euch nicht von Fehlern abhalten, das zu erreichen, was ihr wirklich wollt und wovon ihr träumt. Kein Mensch kommt perfekt und makellos auf die Welt, jeder Mensch macht Fehler! Akzeptiert das und lasst euch nicht verunsichern.
Wie sagte Coco Chanel so schön "Es sind nicht die Erfolge, aus denen man lernt, sondern die Fiaskos."

Angst vor Verlust- Diese Angst kennt jeder, der einen Menschen liebt. Sei es Familie, Freundeskreis oder Partner. Jeder kennt diese Angst den Menschen zu verlieren, der einem am meisten bedeutet. Lasst diese Angst nicht zum großen Bestandteil eures Lebens werden. Macht euch gefasst, dass es zu Verlusten kommen kann und genießt die Zeit, die ihr jetzt habt mit dem Menschen. Denkt nicht daran, dass jemand euch verlassen oder sogar verunglücken könnte. Denkt an den Augenblick, seid glücklich, er ist neben euch!

Angst vor Unbekanntem. Neue Schule, neuer Job, neuer Wohnort. All das hat eins Gemeinsam: es ist ungewohnt, man kennt es nicht. Viele haben Angst sich dem Unbekannten zu stellen und neue Leute kennenzulernen. Das rührt von zu viel Schüchternheit. Man zieht sich lieber zurück, ist still und will nicht auffallen. Man fühlt sich neben anderen vielleicht unterlegen oder hat Angst davor Menschen kennenzulernen, bei denen man denkt, sie sind einem überlegen.  Geht unter Leute, grüßt eure Nachbarn auf der Straße, kommt mit Menschen ins Gespräch, die euch nett erscheinen. Versucht diese Angst vor Fremden zu überwinden, Schritt für Schritt.

Alle diese Ängste sind normal, aber sie sollten nicht eure Persönlichkeit bestimmen.. 
Passend zu diesem Post erzähle ich euch eine kleine Story aus meinem Leben, was meine Frisur betrifft.
Ich war 16 hatte längeres, wild lockiges Haar und es war die Zeit des VICTORIA BECKHAM BOBS. Auch ich wollte einen, ja! Trotz meiner wilden Locken, wollte ich einen Bob.. Was sagten die anderen? "Mach es nicht, das sieht nur bei glatten Haaren schön aus." Was sagte ich? "Ich mach es trotzdem" und machte es! Jahr 2008:


 


Mit 17/18 beschloss ich mir die Haare "orange" (jaja diese Haarfarbe gibt es nicht, trotzdem wisst ihr so am besten was gemeint ist) zu färben. (Fast) JEDER riet mir davon ab und sagte, dass ich das nicht tun solle. Was tat ich? Ich färbte mir sie! Ich zog einfach mein Ding durch! Und zwar ohne mit der Wimper zu zucken. Am Ende fanden es die meisten dann doch ganz cool und ich sowieso;) Es gibt noch mehr solcher Stories, in denen ich einfach das machte, was MIR gefällt, ohne darauf zu achten, was ANDEREN gefällt.

Hier ein paar Bilder dazu. Wir schreiben das Jahr 2OO9:




Im Jahre 2010 nach meiner letzten Abiturprüfung ging ich, ohne es jemandem zu sagen zum Friseur und schnitt zu mir KURZ! Ja richtig, richtig KURZ! Als ich paar Wochen zuvor davon sprach, dass ich mit dem Gedanken spielte DAS zu machen, hörte ich wieder von vielen Seiten nur "NEIN, NEIN, NEIN!" Was war? JEDER fand es geil:



So viel zum Thema "Frisuren":) Jetzt lasse ich sie mir übrigens wieder wachsen. Brauche einfach immer was anderes/ neues:)

Fazit: Lasst die Leute reden und zieht euer Ding durch! Sagt, was ihr denkt, lass euch nicht einschüchtern. Das Leben ist viel schöner selbstbewusst!
In diesem Sinne, schönen Abend 
Ç.

P.s: Wenn euch diese Art von Beitrag gefällt, werde ich ab und zu was zu solchen und ähnlichen Themen schreiben. Also gebt mir bitte ein Feedback. Es bringt weder mir, noch euch was, wenn ich Dinge poste, die kein Schwein interessiert.